Kriegsenkel und Kriegsurenkel tragen häufig Gefühle von Angst, Schwere oder innerer Unruhe in sich, ohne im eigenen Leben eine passende Ursache zu finden. Mit der Genea- und Empowering-Methode lösen wir verletzte Systemgesetze bei den Vorfahren, damit Sie Ihre eigene Lebensgeschichte freier, leichter und mit mehr Urvertrauen leben können. Das gilt für persönliche Themen genauso wie für Partnerschaft, Familie, Beruf und die Rolle als Unternehmer.
Kriegsenkel und Kriegsurenkel tragen unbewusst ungelöste emotionale Verletzungen der Vorfahren.
Sind Verletzungen der Systemgesetze, wie Ausschluss, Leid, Trauer, Angst und Wut bei den Vorfahren, beispielsweise durch Kriegserlebnisse oder durch den frühen Tod eines Elternteils, entstanden, so können sich diese Verletzungen im veränderten Verhalten und der Persönlichkeit der Vorfahren zeigen, die wiederum die Nachfahren (Kriegsenkel, Kriegsurenkel) dadurch geprägt haben oder prägen. Im Coaching, in der Paartherapie, in der Mediation und in der System Empowering Coach Mediator Ausbildung sowie in der Arbeit mit Familienunternehmen und deren Nachfolge nutzen wir diese Zusammenhänge, um die eigentlichen Ursachen zu finden und an der Wurzel zu lösen. Wir lösen die Systemgesetzverletzungen innerlich bei den Vorfahren und prägen die alten Erlebnisse des Lebens neu mit der Neuprägung/Empowering-Methode.
Traumata und verletzte Gefühle können zudem an die Kinder, Enkel und Urenkel emotional weitervererbt werden.
Eine Einführung in unsere Vorgehensweise finden Sie auf der Seite System Empowering: Methode, Wirkung und Anwendungsfelder.
Literatur über Kriegsenkel
Die Bücher über Kriegskinder / Kriegsenkel beziehen sich auf den zweiten Weltkrieg und zeigen ihre Zusammenhänge auf.
Sie versuchen, neben den Erkenntnissen, dass es solche »vererbten« Auswirkungen gibt, Lösungsansätze zu bieten. Diese gehen in vielen Fällen jedoch nicht weit genug.
Was sind Kriegsenkel und Kriegsurenkel?
Als Kriegsenkel bezeichnet man Menschen, deren Eltern im oder direkt nach dem Krieg geboren wurden. Kriegsurenkel sind die nachfolgende Generation. Die ursprünglichen Traumata betreffen meist die Großeltern oder Urgroßeltern, die als Kriegskinder oder junge Erwachsene Krieg, Verlust und Existenzangst erlebt haben.
Wurden diese Erfahrungen emotional nie wirklich verarbeitet, bleiben Angst, Trauer, Wut und Ohnmacht im System gespeichert. Sie zeigen sich dann in späteren Generationen als Symptome, Muster oder Lebensentscheidungen, die sich nicht schlüssig erklären lassen.
Typische Themen bei Kriegsenkeln sind zum Beispiel:
- diffuse Existenzängste, obwohl objektiv genug Sicherheit vorhanden ist
- Schwierigkeiten, sich auf Beziehungen einzulassen oder Nähe auszuhalten
- das Gefühl, immer stark sein zu müssen und eigene Bedürfnisse zu unterdrücken
- Schamgefühle in Bezug auf Herkunft, Familie oder die Geschichte der Vorfahren
- innerer Druck, immer leisten zu müssen, um „berechtigt“ zu sein
Gerade bei Unternehmern und Selbstständigen zeigen sich diese Muster häufig in der Art, wie Verantwortung getragen, Risiken eingegangen und Grenzen gesetzt werden.
Kriegskinder, Kriegsenkel, Kriegsurenkel und die Systemgesetze
Wir arbeiten mit den Systemgesetzen als Fundament menschlicher Systeme. Dazu gehören Grundbedürfnisse wie Zugehörigkeit, Anerkennung, Ausgleich, klare Ordnung und Verantwortung. Werden diese Bedürfnisse verletzt, entstehen tiefe emotionale Wunden, auch wenn über die Ereignisse nie gesprochen wurde.
Krieg, Flucht, Vertreibung, Bombennächte oder früh verstorbene Angehörige führen oft zu:
- Ausschluss von Verstorbenen oder Tätern aus dem inneren Bild der Familie
- nicht ausgesprochener Trauer und Wut
- gebrochenem Vertrauen in Sicherheit, Gerechtigkeit und Zukunft also fehlendes Urvertrauen
Diese Verletzungen können unbewusst an Kinder, Enkel und Urenkel weitergegeben werden. Ein Mensch spürt dann zum Beispiel extreme Angst vor Verlust, hat Panik in engen Räumen oder sabotiert unbewusst seinen Erfolg, ohne zu wissen, dass er damit eine Dynamik der Vorfahren auslebt.
Die Systemgesetze als Fundament von Zugehörigkeit, Anerkennung und Gerechtigkeit beschreiben wir ausführlich auf der Seite „Die Systemgesetze.“
Unsere Erfahrung mit dem Thema ist, dass nicht nur der Zweite Weltkrieg, sondern auch der Erste oder vorherige Kriege die gleichen Auswirkungen haben. Auch können unabhängig von Kriegen Systemgesetzverletzungen und traumatische Erlebnisse der Vorfahren genauso weitergegeben werden.
Wenn beispielsweise ein Vorfahre Angst erlebt hat, verhungern zu müssen, und diese Angst nicht abgearbeitet hat, so kann sie unbewusst von einem Nachfahren übernommen werden. Dazu ist es nicht mal nötig, dass der Kriegsenkel oder Kriegsurenkel diese Angst beim Vorfahren erlebt hat. Es muss keine Prägung oder ein Lernen stattgefunden haben.
Diese Existenzangst kann sich darin ausdrücken, dass der Nachfahre Übergewicht hat (auf Vorrat essen, denn es könnte ja wieder eine Hungersnot geben), oder auch eine Sucht- oder zu wenig Selbstvertrauen hat.
Der erste Schritt ist, die Gefühle und Lasten aus dem Nebel hervorzuholen und Verständnis zu erlangen.
Der zweite Schritt ist dann, die Ursachen bzw. die Systemgesetzverletzungen bei den Vorfahren aufzulösen.
Dazu haben wir die Empowering– und Genea-Methode entwickelt. Mit der Genea-Methode können diese Verletzungen der Vorfahren innerlich vom Klienten aufgelöst werden, so dass sich die Persönlichkeit wieder frei weiterentwickeln kann.
Mir ging und geht es immer darum, Wirkung zu erzielen, d. h. die Ursachen zu finden und zu bearbeiten, wodurch die Themen sich auflösen. Ich habe Methoden und Ansätze wie NLP, Timeline, TA, TZI, EMDR, Wingwave, Buddhismus, Zen, Kinesiologie, Aufstellungen, Yoga, Psychodrama, Gestalttherapie, Systemik (Selbstorganisation und Chaostheorie) und Quantenphysik kennen- und gelernt und daraus für mich die wirkungsvollsten Dinge extrahiert.
Damit habe ich durch ständiges Anwenden und Ausprobieren im Coaching bei Klienten und bei mir selbst die Genea- und die Empowering-Methode entwickelt.
In meinem persönlichen Fall habe ich alle erlernten Methoden auf meine Angst vor dem Verlassen werden angewendet.
Diese Angst war keine Prägung sondern war unbewusst bei mir, da eine Vorfahrin jung gestorben war und deren Kind diese Angst real erlebt hat und diese Systemgesetzverletzung nicht aufgelöst hatte. Mit der inneren Aufstellung konnte ich 2002 endlich diese Angst bei mir auflösen. Daraus entstand dann die Genea-Methode.
Genea- und Empowering-Methode: Verletzungen bei den Vorfahren lösen
Um das Leiden von Kriegsenkeln wirklich zu verändern, reicht es nicht, nur über aktuelle Gefühle oder Verhaltensweisen zu sprechen. Es braucht einen Zugang zu den Ursachen im Familiensystem.
Dafür haben wir zwei Vorgehensweisen entwickelt:
Genea-Methode
Die Genea-Methode fokussiert auf Systemgesetzverletzungen bei den Vorfahren. In einer inneren Aufstellungsarbeit gehen wir an die Orte zurück, an denen Leid, Angst, Trauer oder Wut entstanden sind, und lösen diese Verletzungen schrittweise auf. Die Vorfahren werden innerlich gestärkt, sodass ihre Kraft wieder zu den Nachfahren fließen kann.
Empowering-Methode
Mit der Empowering-Methode prägen wir die eigene Lebensgeschichte neu. Es geht darum, eingefrorene Gefühle zu lösen, vergangene Situationen innerlich zu heilen und neue, stimmige Entscheidungen zu treffen. So entsteht ein stabiles inneres Bild der eigenen Person und Herkunft.
Die Kombination beider Methoden führt dazu, dass Kriegsenkel und Kriegsurenkel spürbar mehr innere Ruhe, Urvertrauen und Handlungsfreiheit erleben. Beziehungen werden stabiler, berufliche Entscheidungen klarer, und das Gefühl, „fremdgesteuert“ zu sein, nimmt ab.
Beispiele aus der Praxis: Wenn das Leid der Vorfahren das eigene Leben steuert
Beispiel 1: Verlassenheitsangst und Beziehungsunfähigkeit
Eine Klientin beendete immer dann Beziehungen, wenn diese verbindlich wurden. Sie erlebte Angst, Druck und das Gefühl, fliehen zu müssen, obwohl der Partner liebevoll und die Beziehung stabil war.
Im System Empowering Coaching zeigte sich, dass weder in ihrer eigenen Kindheit noch Jugend ein passendes Erlebnis vorhanden war. Die Ursache lag bei ihrer Familie: Die Großmutter war früh gestorben, der Vater und der Großvater hatten die Angst vor Verlassenwerden nie verarbeitet.
Mit der Genea- und Empowering-Methode konnten wir diese Angst bei den Vorfahren innerlich lösen. Die Klientin musste nicht mehr unbewusst das frühere Leid wiederholen. Sie konnte verbindliche Nähe zulassen und lebt heute in einer stabilen Partnerschaft.
Beispiel 2: Erfolg aufbauen und wieder verlieren
Ein Unternehmer hatte mehrfach erfolgreich Unternehmen aufgebaut und sie jedes Mal durch eigene Fehler wieder verloren. Objektiv war er kompetent und erfahren, innerlich schien es jedoch eine unsichtbare Grenze zu geben, dauerhaft erfolgreich zu sein.
In der Arbeit mit dem Familiensystem zeigte sich, dass die Großeltern im Krieg ihren florierenden Kohlenhandel durch Bombardierung verloren hatten. Die unaufgelöste Kombination aus Schock, Existenzangst und Wut hatte sich in eine unbewusste Loyalität verwandelt: „Wenn ich erfolgreich bin, muss ich alles wieder verlieren – mir darf es nicht besser gehen.“
Durch das Auflösen dieser Systemgesetzverletzungen konnte der Klient innerlich annehmen: „Aus Liebe zu euch darf ich erfolgreich sein.“ Danach gelang es ihm, ein stabiles Unternehmen aufzubauen, ohne es wieder zu zerstören.
Gerade für Unternehmer ist dieser Zusammenhang wichtig: Oft sind es nicht nur Marktbedingungen oder Strategiefehler, sondern unbewusste Loyalitäten, die Erfolg sabotieren.
Signale, die auf Kriegsenkel-Themen hinweisen
Aus unseren Coachings mit Kriegsenkeln und Kriegsurenkeln kennen wir typische Signale, bei denen die Ursache häufig bei den Vorfahren liegt. Einige Beispiele:
- anhaltende Ängste, Panik in engen Räumen, Fahrstuhl- oder Flugangst ohne passende Erklärung
- starke Reaktionen auf Ungerechtigkeit, Ohnmacht oder Ausgeliefertsein
- diffuses schlechtes Gewissen, Scham oder das Gefühl, „eigentlich kein Recht“ auf Glück oder Erfolg zu haben
- das Bedürfnis, alles unter Kontrolle zu haben und nie Schwäche zeigen zu dürfen
- unbewusste Nachfolgedynamiken in den Tod, zum Beispiel riskantes Verhalten, Selbstsabotage, Sucht oder Depressionen
Oft taucht dabei der Gedanke auf: „Eigentlich müsste es mir gut gehen. Warum fühle ich mich dann so?“
Genau hier setzt die Arbeit mit den Systemgesetzen, der Genea- und Empowering-Methode an.
Wie sich aufgelöste Kriegsfolgen auf innere Stabilität und Entscheidungsfähigkeit auswirken, beschreiben wir im Schwerpunktartikel „Urvertrauen aufbauen: Der Schlüssel zu innerer Stabilität und Erfolg.“
Kriegsenkel, Kriegsurenkel Urvertrauen und die Rolle als Unternehmer
Viele Kriegsenkel sind leistungsstark, verantwortungsbewusst und engagiert, spüren aber innerlich keine wirkliche Sicherheit. Entscheidungen fühlen sich schwer an, Erholung gelingt nicht, und trotz Erfolg bleibt ein Rest angespannten Misstrauens.
Wenn im Hintergrund ungelöste Kriegsfolgen wirken, ist das innere Fundament instabil. Das zeigt sich zum Beispiel in:
- dauerhafter Anspannung trotz äußerem Erfolg
- ständiger Sorge, alles zu verlieren
- Schwierigkeiten, Verantwortung zu teilen oder zu delegieren
- übertriebener Rücksichtnahme auf andere, aus Angst, jemanden zu verletzen
Im Unternehmer Coaching mit System Empowering verbinden wir die Arbeit am emotionalen Fundament mit klaren Schritten in Führung, Struktur und Kommunikation. So entsteht nicht nur mehr innere Ruhe, sondern auch eine stabilere Form von Unternehmer Power.
Weiterführende Angebote rund um das Thema Kriegsenkel und Kriegsurenkel Ahnenthemen auflösen
Wenn Sie die beschriebenen Zusammenhänge bei sich wiedererkennen und etwas verändern möchten, könnten folgende Angebote für Sie interessant sein:
- Power der Ahnen – erfolgreich Unternehmer sein für Unternehmer, die die Kraft ihrer Herkunft bewusst in ihr Unternehmen holen möchten.
- Unternehmensnachfolge im Familienunternehmen mit System Empowering für Familienunternehmen, in denen Nachfolge und Familiengeschichte eng miteinander verknüpft sind und alte Traumata aus der Kriegszeit die Nachfolge gefährden.
- System Empowering Coach-Mediator Ausbildung für Berater, Coaches, Mediatoren und Unternehmer, die diese Arbeit professionell einsetzen möchten.
Video: Das Leiden der Kriegsenkel und Kriegsurenkel auflösen
Fragen zur Wirksamkeit bei Kriegskindern, Kriegsenkeln und Kriegsurenkeln
In annähernd 100% der Fälle konnten wir bei Kriegsenkeln und Kriegsurenkeln die Traumata der Vorfahren auflösen und dafür sorgen, dass die Signale (Angst, Trauer, Leid, …) in der Gegenwart aufhörten.
Dadurch erhalten Kriegsenkel und Kriegsurenkel ein automatisch entstehendes innerlich starkes Bild von ihren Vorfahren, was dazu führt, dass Power, Urvertrauen und Klarheit im eigenen Leben entstehen.
Wieso funktioniert das Auflösen von Verletzungen bei den Vorfahren von Kriegsenkeln und Kriegsurenkeln?
Dies können wir selbst nicht genau erklären und haben auch aufgehört es zu versuchen. Wir wissen nur, dass anscheinend alle erlebten Systemgesetzverletzungen aus dem Leben unserer Vorfahren und unseren eigenen irgendwie in uns abgespeichert sind und heute bei uns Wirkung eine machen.
Verändern wir die Ursache, indem wir innerlich die Verletzungen der Vorfahren abarbeiten, entsteht ein neues innerliches Bild, welches uns wiederum in der Gegenwart stärkt. Wir könnten Theorien aufstellen, weshalb das so ist, doch da werden sich schon andere, wie z.B. die Epigenetik damit beschäftigen. Weiterhin werden wir unsere Energie darauf verwenden, Kriegsenkel und Kriegsurenkel dabei zu begleiten, ihre Themen abzuarbeiten.
Wie lange dauert es die Traumata der Vorfahren von Kriegs- und Kriegsurenkel abzuarbeiten?
Das kommt darauf an, wie viele Themen bei den Vorfahren sind und wie viele emotionale Verletzungen der Kriegsenkel / Kriegsurenkel in seinem eigenen Leben erlebt hat. Im Schnitt liegen wir bei drei bis sechs Sitzungen á 3 Stunden.
Zusammengefasst, wie das Leiden der Kriegsenkel und Kriegsurenkel wieder aufgelöst werden kann
- Kriegskinder, Kriegsenkel und Kriegsurenkel sind Nachfahren, deren Vorfahren im Krieg traumatische Erlebnisse durchgemacht haben
- Die Symptome können vielseitig sein, doch charakteristisch ist, dass die Ursache im eigenen Leben nicht zu finden ist
- Wir haben herausgefunden, wie sich durch die Genea- und Empowering Methode diese Themen wieder auflösen lassen
- Die Auflösung erfolgt in einem SystemEmpowering Coaching, welches im Schnitt drei bis sechs Sitzungen á 3 Stunden dauert
- Weshalb es funktioniert, können wir nicht sagen, wir beobachten nur die sich immer wiederholende positive Wirkung
FAQ zu Kriegsenkeln, Kriegsurenkeln und SystemEmpowering
1. Woran erkenne ich, ob ich ein Thema als Kriegsenkel oder Kriegsurenkel habe?
Typisch ist, dass Gefühle oder Symptome nicht zur eigenen Biografie passen. Sie erleben zum Beispiel starke Angst, Scham oder Schuld, ohne ein auslösendes Ereignis im eigenen Leben. Oder es wiederholen sich Muster wie Beziehungsabbrüche, Selbstsabotage bei Erfolg oder ein diffuses Gefühl, „nicht richtig im Leben anzukommen“. Wenn medizinische und psychotherapeutische Wege keine stimmige Erklärung liefern, lohnt sich der Blick in das Familiensystem und die Geschichte der Vorfahren.
2. Kann man Traumata der Vorfahren wirklich auflösen, obwohl sie längst verstorben sind?
Wir arbeiten nicht mit den Vorfahren als Personen, sondern mit den inneren Bildern und den dort gebundenen Gefühlen. Die Erfahrung zeigt, dass sich eingefrorene Emotionen wie Angst, Trauer oder Wut in inneren Aufstellungen lösen lassen, auch wenn die ursprünglichen Ereignisse lange zurückliegen. Klienten berichten danach von spürbarer Erleichterung, mehr innerer Ruhe und neuen Handlungsmöglichkeiten im Alltag.
3. Wie läuft ein System Empowering Coaching für Kriegsenkel oder Kriegsurenkel ab?
Am Anfang steht die Klärung der aktuellen Themen, Symptome und Lebenssituationen. Danach schauen wir, ob sich Hinweise auf transgenerationale Dynamiken zeigen. Mit der Genea-Methode arbeiten wir an den erlebten Verletzungen im Familiensystem, mit der Empowering-Methode prägen wir die eigene Biografie neu. Häufig sind drei bis sechs Sitzungen von jeweils rund drei Stunden ein sinnvoller Rahmen, abhängig von Tiefe und Anzahl der Themen.
4. Ist diese Arbeit nur für private Themen oder auch für Unternehmer geeignet?
Die Arbeit eignet sich für beides. Viele Kriegsenkel oder Kriegsurenkel erleben die Folgen der Familiengeschichte in Beziehungen, Gesundheit und im beruflichen Alltag. Gerade bei Unternehmern verbinden sich private Muster mit Führungsverhalten, Nachfolgefragen, Geldthemen und der Art, wie Verantwortung getragen wird. Deshalb arbeiten wir sowohl mit privaten als auch mit unternehmerischen Fragestellungen, wenn sie sichtbar miteinander verbunden sind.
5. Kann ich diese Methoden auch lernen, wenn ich selbst als Coach oder Berater arbeite?
Ja. In der System Empowering Coach-Mediator Ausbildung vermitteln wir die Systemgesetze, die Genea- und die Empowering-Methode in einer strukturierten Form. Sie lernen, transgenerationale Themen sicher zu erkennen und in Coaching, Beratung, Mediation oder Therapie einzusetzen. Viele Teilnehmer sind Berater, Coaches, Therapeuten, Mediatoren oder interne Organisationsentwickler, die bei Konflikten nicht an der Oberfläche stehen bleiben wollen.
