Diese Seite ist zum Abhaken gedacht, am besten kurz vor und direkt nach einem Delegationsgespräch. Die Hintergründe stehen in drei Beiträgen: der Ablauf im Führungskreislauf, die fünf Punkte im Detail unter AVKK und Z-AVKK Delegation und die Frage nach der richtigen Zielart unter Ziele delegieren.

Brauchst du diese Liste?

  • Landen erledigt geglaubte Aufgaben wieder auf deinem Schreibtisch?
  • Hörst du erst am Tag vor der Frist, dass etwas hakt?
  • Prüfst du Zwischenstände nur, wenn dir gerade etwas einfällt?

Wenn du eine dieser Fragen mit Ja beantwortest, lohnt sich der Durchgang.

Bevor du ins Gespräch gehst

  • ☐ Ich weiß, ob ich ein Ergebnisziel oder ein Richtungsziel übergebe.
  • ☐ Bei einem Richtungsziel habe ich Prozessziele vorbereitet, die die Person wirklich beeinflussen kann.
  • ☐ Ich habe mit dem SystemCheck geprüft, welche Nebenwirkungen das Ziel haben kann.
  • ☐ Ich habe in die Liste der Person geschaut: Passt das noch neben dem, was sie schon alles an Aufgaben zu erledigen hat, einschließlich der wiederkehrenden Aufgaben?
  • ☐ Ich habe überlegt, ob jemand anderes besser geeignet wäre.

Im Gespräch

Ziel

  • ☐ Die Zielart ist ausgesprochen, nicht nur gedacht.

Aufgabe

  • ☐ Wir haben beide dasselbe Bild davon, wann die Sache fertig ist.

Verantwortung

  • ☐ Die Person hat in eigenen Worten gesagt, was für Kunde, Team, Unternehmen und sie selbst daran hängt, im Guten wie im Schlechten.
  • ☐ Die Folgen sind so konkret benannt, dass sie spürbar werden: in Euro, in Tagen, in Menschen.
  • ☐ Es fühlt sich ernst an, aber nicht lähmend.

Kompetenzen

  • ☐ Was die Person mitbringt und was ihr noch fehlt, ist offen besprochen.
  • ☐ Klar ist, was sie allein entscheidet und ab wann sie mich fragt.
  • ☐ Sie hat die Informationen, das Budget und die Zeit, die sie braucht.
  • ☐ Jede Frage der Art „Bekomme ich das rechtzeitig?“ ist beantwortet oder als offener Punkt bei mir notiert.

Konsequenzen

  • ☐ Wir haben beide Richtungen besprochen, nicht nur das Scheitern.

Abschluss

  • ☐ Der erste Kontrollpunkt steht mit Datum und Uhrzeit fest.
  • ☐ Beide haben die Vereinbarung bestätigt. Vorher gilt die Aufgabe nicht als delegiert.

Nach dem Gespräch

  • ☐ Die Aufgabe steht in der Z-AVKK-Liste der Person, unter dem richtigen Ziel.
  • ☐ Den Status setzt die Person selbst.
  • ☐ Meldet sie, dass Bedingungen fehlen, liegt die nächste Entscheidung bei mir, und ich treffe sie zeitnah.
  • ☐ Den Kontrolltermin halte ich auch dann, wenn alles gut zu laufen scheint.

Wie du den Kontrolltermin in zehn Minuten führst, steht im Führungskreislauf.

Warnsignale nach der Übergabe

  • Die Person beschreibt ihren Beitrag mit „Ich kümmere mich drum“ und kann nicht sagen, was davon abhängt.
  • Rückfragen häufen sich zu Dingen, die sie eigentlich selbst entscheiden dürfte.
  • Eine gemeldete Lücke bei Information, Budget oder Zeit bleibt tagelang liegen.
  • Der Kontrolltermin wird verschoben, weil ohnehin alles läuft.

Weiterführend

Rahmen: Führungskreislauf für Delegation und Kontrolle

Die fünf Punkte im Detail: AVKK und Z-AVKK Delegation

Zielarten: Ziele delegieren: Ergebnisziel oder Richtungsziel

Wenn Delegation bei dir dauerhaft nicht richtig erfolgreich ist: Unternehmer Coaching, damit Verantwortung im System bleibt

Wenn du Führung und Delegation im ganzen Unternehmen stabil aufbauen willst: Unternehmer Power Programm für klare Strukturen und Verbindlichkeit

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