Unternehmensnachfolge Praxisbeispiele der System Empowering-Methode in Familienunternehmen
Echte Fallbeispiele aus Familienunternehmen zeigen, wie System Empowering Nachfolge‑Konflikte löst. Wir stellen vier Praxisbeispiele der System Empowering-Methode in der Unternehmensnachfolge Beratung für Familienunternehmen vor.
Erstes Praxisbeispiel einer Unternehmensnachfolge mit der System Empowering-Methode in einem Familienunternehmen: GmbH
1. Bestandsaufnahme
Ein Familienunternehmen als GmbH in der zweiten Generation mit ca. 15 Mio. Umsatz und ca. 150 Mitarbeitern.
2003 Übergabe vom Großvater an seine jüngere Tochter M 80% Anteile und den beiden Enkeln T u. S jeweils 10%. Seine Ehefrau GM bekam ca. 50% Nießbrauch.
Der ältere Sohn bekam Anteile an der zweiten Firma und wurde durch Häuser ausbezahlt.
Sein Schwiegersohn V ist Geschäftsführer des Unternehmens, jedoch durch einen Ehevertrag und ohne geerbte Anteile kein Inhaber. Alle vier V, M, T und S arbeiten im Unternehmen.
Vater und Mutter fühlten sich 2003 verletzt, da dem Vater auch Anteile als Geschäftsführer versprochen waren, es jedoch nicht eingehalten wurde. Trotzdem hatten beide der Nachfolgeregelung zugestimmt.
Jetzt wollen Vater und Mutter es besser machen und haben uns als Unterstützung zur Nachfolge dazu geholt.
Mutter und Kinder sind Inhaber, Vater nicht. Deshalb stehen sie als Inhaber hierarchisch über dem Vater als Geschäftsführer.
Vater als Geschäftsführer steht hierarchisch über den Mitarbeitern, also auch Mutter und Kinder.
Vater und Mutter sind gleichberechtigt und stehen hierarchisch über den Kindern.
Es lagen Verletzungen zwischen Großvater/Großmutter und Vater und Mutter sowie den Kindern vor. Diese zeigten sich auf Inhaberseite und Unternehmensseite negativ!
2. Fundament in der Familie: Die Systemgesetzverletzungen wurden aufgelöst
- Gespräche mit dem Vater und der Mutter, dem Sohn, der Tochter und der Großmutter geführt.
- Vater: Unternehmen ist wichtiger als die Familie – dadurch Verletzungen bei seiner Frau und Kindern.
- Ursache beim Vater dafür gefunden: Als Kind von seinen Eltern nicht gewollt – deshalb erfolgreich sein müssen, um deren Anerkennung zu bekommen und dazugehören zu dürfen. Diese emotionalen Verletzungen wurden bei ihm innerlich aufgelöst (Fühlt sich nun gewollt und zugehörig und neue Überzeugung – Unternehmen und Familie soll es gut gehen)
- Verletzungen zwischen Großmutter (Großvater verstorben, innerlich dazu geholt) und Tochter M aufgelöst. Großmutters Angst aus dem Krieg, weshalb sie 50% Nießbrauch erhielt und nicht loslassen wollte, aufgelöst. Mit dem Steuerberater wurde eine gemeinsame Lösung gefunden, so dass sie keinen Nießbrauch mehr hat und einer Nachfolgelösung der nächsten Generation nicht mehr im Weg steht.
- Verletzungen zwischen Vater und Mutter und den Kindern T und S aufgelöst.
- Einbeziehung der jeweiligen Ehepartner von T und S. Verletzungen zwischen den Paaren aufgelöst.
3. Klärung der Nachfolge
Familienverfassung
Die Familienverfassung wurde nicht nur mit den Inhabern M, T und S erarbeitet sondern auch der Vater und Geschäftsführer, der nicht Inhaber ist, war dabei.
Folgende Punkte wurden in einem moderierten Prozess erarbeitet und schriftlich festgehalten:
- Vision, Mission, Strategie, Struktur, Familienkultur, Ziele, Werte? – Diverses und Systemgesetze als grundlegender Wert
- Nur einer Nachfolger oder Realteilung? – Realteilung T und S bekommen jeweils 50% und werden jeweils Geschäftsführer
- Familienzusammenhalt – wie? – was tun? – Systemgesetze beachten und bei Verletzungen sofort auflösen
- Wer gehört dazu? Wer fühlt sich zugehörig/ausgeschlossen? – Ehevertrag
- Rollen? (Hüte nicht möglich – Systemgesetze)
- Geschäftsmodell und Rahmenbedingungen? – bleibt GmbH
- Einfluss auf Unternehmen? – Beirat mit V und weiteren Mitgliedern
- SystemCheck – negative Auswirkungen aufgedeckt und Lösungen gefunden, so dass sie nicht mehr eintreten.
Nachfolge geklärt
Folgende Punkte wurden mit V und M sowie T und S geklärt:
- Beide erhalten 50% der Anteile und werden geschäftsführende Gesellschafter.
- Es gibt einen beratenden Beirat mit dem Vater und weitere Mitglieder.
- Was macht der Unternehmerpaar nach der Übergabe? – Die Mutter kümmert sich vermehrt um die Enkelkinder. Der Vater ist im beratenen Beirat, kümmert sich ebenfalls um die Enkelkinder und beide genießen das Leben als Paar.
- Modell-lernen vom Vater zu den beiden Kindern – Welche Voraussetzungen brauchen die Nachfolger?
- Führungsfähigkeiten wie Systemgesetze für Führungskräfte, Walt-Disney-Strategie als Führungsinstrument, SystemCheck kennen und anwenden gelernt.
Modell Lernen vom Vater und Mutter zu den Kindern
Folgende sieben Ebenen wurden zum Lernen von T und S von den Eltern V und M geklärt bzw. von den Eltern erfragt:
- Umgebung: Die Strategie, Struktur und Kultur bauen auf die unteren Ebenen auf.
Müssen zusammen passen und anerkannt werden können. - Verhalten: Vorbildliches Verhalten
- Fachliche und Führungsfähigkeiten vorhanden: Delegieren, Feedback, Gesprächsführung, Ziele / Systemcheck, Konfliktvorbeugung und Konfliktlösung, Entscheidungen fällen.
- Überzeugungen: Verantwortung und Konsequenzen übernehmen, Systemgesetze einhalten.
- Identität: Entscheider, Unternehmenslenker, verantwortlich, Vorbild, Motivator.
- Vision / Mission des Unternehmens / Teams sowie eigener Lebenssinn bekannt. Eigene Vision und Berufung passen zum Unternehmen.
- Systemgesetzverletzungen aufgelöst. Ausgeglichen stark ++ genug. Zugehörigkeit zu den Vorfahren und Gründern.
4. Vollzug der Nachfolge im Familienunternehmen
Folgende Punkte wurden mit V, M,T und S sowie der Führungsebene im Unternehmen geklärt:
- Auflösen von Verletzungen der Systemgesetze zwischen V, M, T und S und den Führungskräften.
- Aufteilung der Geschäftsbereiche in kaufmännisch und technisch.
- Klärung der Rollen und Aufgaben zwischen T und S sowie den Führungskräften.
- Klärung der Rollen zwischen T und S und dem beratenden Beirat.
- Beachtung der Systemgesetze – allen voran „Früher vor später hat Vorrang“ beachten.
- SystemCheck und Walt-Disney-Strategie permanent durchführen und dadurch Systemgesetzverletzungen vermeiden.
SystemCheck zur Vermeidung von Systemgesetzverletzungen
Der SystemCheck mit seinen vier Fragen kann als Führungsinstrument aktiv genutzt werden, um die Mitarbeiter bei Veränerungen einzubinden. Gerade als nachfolgene Führungskräfte gilt es, das Frühere genügend anzuerkennen. Diese geschieht durch die beiden ersten Fragen:
1. Was ist das Gute am Jetzt? Vorteile?
2. Was muß getan/gelernt/verändert werden, damit die Vorteile aus der Gegenwart erhalten bleiben?
Damit sich Bedenkenträger nicht melden müssen, auch hier aktiv die nächsten beiden Fragen stellen:
3. Was sind die negativen Konsequenzen / Risiken / Nachteile?
4. Was muß getan/gelernt/verändert werden, damit die negativen Konsequenzen nicht eintreten?
Dadurch erhält die Führungskraft wertvolle sachliche Informationen und gleichzeitig werden die Systemgesetze eingehalten.
Wenn du ähnliche Konflikte in deiner Unternehmerfamilie klären möchtest, findest du hier unser „Angebot zur Unternehmensnachfolge mit System Empowering für Familienunternehmen“.
Zweites Praxisbeispiel: KG und GmbH & Co. KG
1. Bestandsaufnahme
Ein Familienunternehmen als KG der fünften Generation. Der Vater hat es als KG vom Großvater übernommen. Das Unternehmen hat ca. 2 Mrd. Umsatz, tausende Mitarbeiter und ist weltweit tätig.
Durch die Erlebnisse des Vaters im Krieg (Angst) hat sich bei ihm die Überzeugung gebildet, dass das Unternehmen wichtiger sein muss als die Familie. Dadurch verletzte Gefühle bei der Ehefrau und den drei Kindern (Verletzungen der Systemgesetze).
Deshalb wollte keiner der Kinder Nachfolger werden. Der mittlere hat es dann übernommen – Bürde (einer muss es ja tun).
2008 Nachfolgeregelung: Der mittlere Sohn übernahm nicht als KG sondern als GmbH & Co. KG. Der Vater blieb Komplementär. Die beiden anderen Söhne wurden Kommanditisten.
Es gab einen Zehnjahresplan, damit der Nachfolger hineinwächst und er die Führungsaufgabe übernimmt (So hat es der Vater selbst erlebt mit seinem Vater).
2. Fundament in der Familie: Auf zwei Ebenen sind die Systemgesetzverletzungen aufgelöst worden
I. Verletzungen in der Familie von Anfang an aufgelöst
- Gespräche mit dem Vater und der Mutter und den Söhnen geführt.
- Durch die Frage: War es mal gut? – bzw. die Antwort der Ehefrau und der Söhne „Nie“ haben wir die Überzeugung des Vaters aufgedeckt: Unternehmen muss wichtiger sein als die Familie.
- Ursache dafür beim Vater gefunden: Angst durch Kriegserlebnisse und diese emotionalen Verletzungen wurden bei ihm aufgelöst (keine Angst mehr und neue Überzeugung – Unternehmen und Familie soll es gut gehen)
- Die Bürde beim mittleren Sohn aufgelöst. (Vom Gründer konnte er die Erlaubnis annehmen, dass er es nicht übernehmen muss.) Dann hätte er es nicht übernommen.
- Verletzungen zwischen Vater und Ehefrau und den Söhnen aufgelöst.
Der Zehnjahresplan wurde verändert, ohne dass er angepasst wurde – Systemgesetzverletzungen
Um Steuern zu sparen, wurde offiziell der Sohn schon 2010 Nachfolger. Der Zehnjahresplan wurde nicht angepasst, weil es dem Vater und Sohn sowie dem Steuerberater nicht aufgefallen ist. Die Führungskräfte im Unternehmen und die Kunden haben den Sohn schon als Chef gesehen und ihn dadurch in diese Rolle gehoben. Der Vater nicht.
Dadurch hat der Sohn immer mehr Führungsaufgaben übernommen, weshalb es zu schlechten Gefühlen (Ausschluss und fehlende Wertschätzung) des Vaters kam. Dadurch sind die gegenseitigen Systemgesetzverletzungen immer weiter eskaliert und die Ehefrau/Mutter und die beiden Söhne sowie die Ehefrauen der Söhne sind in diese Verletzungen hinein geraten. Der Zusammenhalt der Familie stand auf dem Spiel.
II. Verletzungen durch den nicht angepassten Zehnjahresplan aufgelöst
- Verletzungen zwischen Vater und mittleren Sohn (Nachfolger) aufgelöst. Der Vater ging von dem Zehnjahresplan aus, obwohl 2010 der Sohn offiziell Nachfolger wurde. Der Sohn wurde in diese Rolle durch andere gedrängt, weshalb für ihn der Zehnjahresplan nicht mehr galt.
- Familie gerettet.
- Aussage vom Vater und dem Nachfolger: „Wir hätten Sie spätestens 2010 gebraucht, um mit dem Steuerberater und uns zu erkennen, dass wir den Zehnjahresplan anpassen müssen.“
3. Klärung der Nachfolge – Familienverfassung
Um das Erreichte festzuhalten und zu festigen, wurden die Erkenntnisse aus dem Prozess in einer kleinen Famiienverfassung niedergeschrieben. Da die Nachfolge schon ca. zehn Jahre vorher sachlich durchgeführt wurde, wurden hauptsächlich die Punkte, die die Unternehmerfamilie als Familie betrifft, ausgearbeitet.
- Vision, Mission, Strategie, Struktur, Familienkultur, Ziele, Werte? – Diverses und Systemgesetze als grundlegender Wert.
- Familienzusammenhalt – wie? – was tun? – Systemgesetze beachten und bei Verletzungen sofort auflösen.
- Wer gehört dazu? Wer fühlt sich zugehörig/ausgeschlossen? – Ehevertrag.
- SystemCheck – negative Auswirkungen aufgedeckt und Lösungen gefunden, so dass sie nicht mehr eintreten.
4. Vollzug der Nachfolge im Familienunternehmen
Die Führungskräfte im Unternehmen sind in die Konflikte hineingeraten, da sie loyal zum Vater oder zum Sohn waren. Deshalb gab es dort Stellvertreterkonflikte un Systemgesetzverletzungen zwischen den Inhabern und Führungskräften und zwischen den Führungskräften. Diese Verletzungen wurden aufgelöst.
Folgende Punkte wurden mit V und S sowie der Führungsebene im Unternehmen geklärt:
- Auflösen von Verletzungen der Systemgesetze zwischen V und S und den Führungskräften.
- Klärung der Rollen und Aufgaben zwischen V und S sowie den Führungskräften.
- SystemCheck und Walt-Disney-Strategie permanent durchführen.
Im Überblicksartikel Unternehmensnachfolge meistern – Nachhaltige Übergabe für eine erfolgreiche Zukunft erhältst du einen umfassenden Überblick.
Drittes Beispiel: Trennung der Eltern und der verletzte Sohn ist Nachfolger
Als erfolgreiche Unternehmensnachfolge am Praxisbeispiel aus unserem Unternehmensnachfolge Coaching wählen wir eine Familie, wo der Gründer sich von seiner Frau im Schlechten getrennt hat, der gemeinsame Sohn darunter leidet und die Firma übernehmen soll/will.
Ausgangspunkt:
Eine Familiennachfolge droht zu scheitern.
Die Mitarbeiter und der Vater (Gründer und Inhaber) fühlen sich und die alte Kultur vom Sohn nicht gewürdigt und ausgeschlossen. Die Mitarbeiter sind dem Alten und dem Gründer gegenüber loyal und wollen ihn behalten und den Sohn hinaus mobben. Der Vater kann in so einer Situation nicht loslassen und muss für das Alte eintreten. Das führt unweigerlich zum Kampf zwischen Senior und Junior.
Vorgehen – Lösung:
Einzelgespräche jeweils mit dem Vater und danach mit dem Sohn.
1. Vorstellung der Systemgesetzebene und der Systemgesetze.
2. Ausarbeiten des Systemogramms
3. Zeit- / Ursachen- Diagramm
4. Vorstellen des PowerCodes, wie Systemgesetzverletzungen aufgelöst werden.
Ursache war, dass der Vater sich von seiner Frau (Mutter des Sohnes) scheiden ließ, weil er eine neue Frau kennen lernte. Außerdem schloss er seine erste Frau aus und redete schlecht über sie.
Der Sohn fühlt sich dadurch ebenfalls nicht anerkannt und zum Teil ausgeschlossen. Gleichzeitig trägt er Wut in sich gegenüber seinem Vater und der neuen Frau.
Diese Verletzung heilt keine Zeit und so schloss er seinen Vater bei der Übernahme des Unternehmens aus (als negativer Ausgleich und zum Wutabbau).
Als beiden diese Dynamik bewusst wurde, bekam der Vater die Aufgabe, wieder respektvollen Kontakt zur Mutter herzustellen, um damit den Ausschluss aufzuheben.
Vorgehen – Lösung Einzelgespräch System Empowering
Dazu führten wir ein Coaching mit dem Vater durch. Es wurde nach dem Punkt gesucht, wo es zwischen ihm und seiner Frau gut war, welche Systemgesetzverletzungen entstanden waren und wie es dann zur Trennung kam. Dabei erkannte er, welcher Anteil bei ihm lag und er konnte Verantwortung übernehmen und innerlich Systemgesetzverletzungen mit ihr auflösen. Dadurch veränderte sich nicht nur seine Einstellung seiner früheren Frau gegenüber sondern seine Wut verringerte sich. Auch erkannte er, dass der Ausschluss seiner Frau gleichzeitig Ausschluss für den Sohn bedeutet, denn er ist ja zur Hälfte aus der Mutter entstanden.
Danach bat ich den Vater und seinen Sohn zu einem Zweiergespräch.
Vorgehen – Lösung Zweiergespräch System Empowering
Der Vater erzählte dem Sohn von seiner inneren Arbeit, wie er Systemgesetzverletzungen mit seiner früheren Frau aufgelöst hat und er Verantwortung dafür übernimmt. Das erleichterte den Sohn sehr.
Die erste Systemgesetzverletzung zwischen dem Vater und Sohn wurde aufgedeckt. Der Vater erkannte die Verletzung, die beim Sohn entstanden war, an.
Der Vater konnte dem Sohn dann aus vollem Herzen sagen, dass es nicht seine Absicht war und das es ihm Leid tut.
Dieses kam beim Sohn an!
Der Vater nahm dann noch die Wut des Sohnes zurück.
Danach wurden weitere Verletzungen, die als Folge der ersten Verletzung entstanden waren, mit beiden aufgelöst.
Die Beziehung zwischen beiden veränderte sich und es kam zu einer Annäherung und langsam entstand gegenseitiger Respekt und Anerkennung.
Der Sohn musste seinen Vater und seine Verdienste in der Firma nicht mehr länger ausschließen, sondern konnte und kann die Verdienste des Vaters würdigen.
Diese erfolgreiche Unternehmensnachfolge wirkte sich sofort auf die Firma und deren Mitarbeiter positiv aus!
Viertes Praxisbeispiel: Halbbruder
Ausgangspunkt:
Ausgangspunkt ist das obige Praxisbeispiel. Zusätzlich bekam der Vater mit seiner neuen Frau einen Sohn, also einen Halbbruder zum ersten Sohn.
Der Vater bestimmte seine beide Söhne als Nachfolger seiner Firma. Jetzt schloss der ältere Sohn nicht nur seinen Vater aus, sondern auch seinen Halbbruder. Denn er war nicht nur wütend auf seinen Vater und seiner Stiefmutter sondern auch auf seinen Halbbruder.
Vorgehen – Lösung:
Genauso wie in Beispiel II.
Als es zwischen dem Vater und seinem ersten Sohn zu einer Lösung gekommen war, wurde ein Einzelgespräch mit dem Halbbruder geführt (Systemgesetze und Systemogramm wurden vorgestellt).
Danach gab es ein Zweiergespräch mit dem ersten Sohn und dem Halbbruder sowie später kam der Vater hinzu. Hierbei wurden alle Systemgesetzverletzungen aufgelöst und es entstand auch gegenseitige Anerkennung zwischen den beiden Brüdern.
Hier geht’s zum Übersichtsartikel: Unternehmensnachfolge meistern
Wenn du deine eigene Nachfolge ähnlich strukturiert und konfliktarm gestalten möchtest wie in diesem Praxisbeispiel, begleiten wir dich mit unserem Angebot zur Unternehmensnachfolge mit System Empowering für Familienunternehmen.













