Die Herausforderung, einen neuen Mitarbeiter kurz nach der Einstellung krank zu melden, kann zu Unruhe und Konflikten im Team führen. In dieser Folge besprechen wir:

  • Ursachenanalyse: Warum Mitarbeiter kurz nach der Einstellung krank werden können und welche Signale darauf hinweisen.
  • Kommunikation und Transparenz: Wie klare Absprachen und offene Kommunikation helfen, Missverständnisse zu vermeiden.
  • Unterstützungsmaßnahmen: Strategien, um das Team zu unterstützen und die Wiedereingliederung des Mitarbeiters zu erleichtern.

Wir erörtern auch die Bedeutung der Unternehmenskultur und wie bestehende Konflikte und Vergiftungen innerhalb des Teams dazu führen können, dass neue Mitarbeiter sich nicht wohlfühlen. Dabei zeigen wir auf, wie Sie als Unternehmer eine Umgebung schaffen, in der sich neue Mitarbeiter von Anfang an willkommen und unterstützt fühlen.

Darüber hinaus besprechen wir, wie Sie durch Selbstreflexion und das Hinterfragen der eigenen Unternehmenswerte und -praktiken sicherstellen können, dass Ihr Team auch in schwierigen Situationen zusammenhält. Praktische Tipps und Beispiele aus der Praxis helfen Ihnen, diese Herausforderungen zu meistern und eine positive Arbeitsumgebung zu erhalten. Erfahren Sie, wie Sie als Unternehmer diese Herausforderungen meistern und eine positive Arbeitsumgebung erhalten können.

Weitere Informationen zum Thema Unternehmensführung gibt es auf der Überblicksseite Unternehmensführung.

Transkript
Herzlich willkommen zum Unternehmerpower Podcast. Mein Name ist Jan Schulz und mit dabei Dr. Dieter Bischop. Moin Dieter, Moin Jan. Und heute geht es um das Thema, wenn ein Mitarbeiter kurz nach der Einstellung krank wird. Wie man als Unternehmer am besten damit umgeht. Wir sind auf das Thema gekommen, weil ich selber schon mal damit konfrontiert war, dass jemand eingestellt wurde. Und wirklich eine Woche später ist diese Person krank gewesen und in der Regel denkt man sich ja nichts dabei. Das war schon eigenartig, weil es ja auch in der Probezeit war und jetzt nicht absehbar war, dass da irgendeine Krankheit bevorstand oder was präsent war. Manchmal sieht man das ja schon kommen, dass jemand kränkelt oder eine Grippesaison oder hatte einen Sportunfall oder so, aber da war, da war nichts. Und diese Krankschreibung hat sich dann auch nicht auf ein paar Tage begrenzt, sondern das endete tatsächlich in einer Langzeit Krankschreibung. Und das war natürlich für alle nicht schön. Aber für den Chef war es nicht schön. Für die Mitarbeiter war es nicht schön, für die Führungskräfte nicht, weil diese Person ja auch eingestellt worden ist, um irgendwelche Aufgaben zu übernehmen. Und das konnte dann nicht gemacht werden und hat im Endeffekt dazu geführt, dass Konflikte entstanden sind. Einmal innerhalb des Teams, weil eine Lücke gefüllt werden musste, da daraus resultiert, dass man natürlich eine Haltung entwickelt hat dieser Person gegenüber. Man hat sich eine Meinung gemacht oder wie wir es nennen, Es ist eine Brille entstanden dieser Person gegenüber.
Und ich habe gemerkt, dass der Chef auch nicht, sage ich mal. Ja im Verhalten so war wie ich, wie ich es kannte. Also nicht mehr so souverän. Er musste sich natürlich einmal mit der Vakanz auseinandersetzen. Dann natürlich. Und das endete, sag ich mal mit der mit dem Ergebnis, dass er gemerkt hat, das war eine Fehlentscheidung, diese Person einzustellen. Dazu aber gleich mehr. Und musste natürlich sehen, wie er, sage ich mal, die ganzen das ganze Konstrukt zusammenhält. Und was ich dann beobachtet habe war, dass sage ich mal, diese Führungsfähigkeiten in dieser stressigen Situation eben nicht die waren, wie es vorher war, als ein Team hinter sich hatte, was halt reibungslos funktioniert hat, also in einer positiven Phase, sondern da ging es dann auch so ein bisschen ins Eingemachte und man hat auch gemerkt, dass das halt Konsequenzen hatte gesundheitlich. Also stressiger, kurz angebunden, ab und zu mal ein bisschen aggressiver im Ton. Also man hat gemerkt, dass das schon nicht so nicht so schön war. Man musste sich dann natürlich auch wieder damit auseinandersetzen, wie geht man mit dieser Person um? Die war dann auch irgendwann wieder da zwischendurch und. Und so weiter und so fort. Dann hing natürlich auch eine Kündigung im Raum. Man hat ja aber nun gerade erstmal eingestellt. Also wir wollen jetzt auch keinen loswerden, den wir jetzt frisch hier haben. Man hat ja auch immer so ein bisschen die Hoffnung, dass es einfach ein schlechter Start war in dem Sinne, aber es hat im Endeffekt in alle Richtungen gewirkt und das Ergebnis war, dass die Person gekündigt wurde und man dann diese Schleife neu drehen musste, also wieder in die Rekrutierungsphase einsteigen musste.
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Und das Team hat natürlich auch darunter gelitten und am Ende des Tages war es einfach keine schöne Situation. So Dieter. Wir meinen, dieser, dieser Chef, dieser Unternehmer jetzt zu dir gekommen wäre, hätte er gesagt Mann, ich habe jetzt eine Führungskraft oder einen Mitarbeiter, den habe ich gerade eingestellt und der ist jetzt schon krank. Oder Sie das? Macht mich unheimlich. Das frustriert mich unheimlich. Das macht Unmut im Team. Wie würdest du anfangen? Was würdest du ihm sagen? Oder ihr? Es kommt. Es kommt auf das Ziel des Unternehmers an! Nun will er daraus lernen oder will er da gucken, was die Ursache. So dass das wäre so die erste Frage. Ich bräuchte erstmal ein Ziel, eine Richtung, so dass er ein Problem hat. Ja, aber so? Und wenn er zum Beispiel die Ursache rausfinden will, würde ich sagen, dass er zurückgeht. Wo hat er die Person kennengelernt? Hat er die über jemand anders kennengelernt oder Headhunter oder was auch immer? Und dass er dann so die Phase durchgeht vom ersten Kennenlernen, ob er irgendwelche Signale bekommen hat? So also wie stimmig für ihn das war. Weil oft ist es so, wenn Menschen, die neu eingestellt werden, schon nach einer Woche krank werden, meistens Altlasten mitbringen, in sich tragen. Entweder aus dem früheren Job, dass sie da gestresst sind, verletzt wurden, was auch immer oder private Themen haben, in Scheidung leben oder so und dann irgendwo neu reinkommen und dann erstmal umfallen.
So, aber diese Signale kriegt man normalerweise mit, wenn man da feinfühlig ist und darauf achtet. So. Und dass man das auch als als zumindest was den früheren Job angeht Wo kommt der her, Wie war es da und solche Sachen da so vorsichtig abtastet? Ja. Das ist das eine. Aber entscheidend ist dann auch, aufs Bauchgefühl zu achten. Also ist das stimmig. Ähm, weil wenn jemand oder eine andere Ursache kann trotzdem sein, selbst schon nach einer Woche. Und dass man auf sein System guckt. Und ist dieser Platz, den der neue Mitarbeiter besetzt? Ist der sauber? Wir nennen das auch Vergiftetenplatz oder Verbranntenplatz. Also wenn da mal eine neue Führungskraft eingestellt wurde und der sein Vorgänger oder Vorgängerin ist mit schlechten Gefühlen gegangen, fühlt sich da ausgeschlossen oder hat verbrannte Erde hinterlassen. Mitarbeiter fühlen sich schlecht oder Unternehmer und da kommt jetzt die neue Führungskraft drauf. Oder es gilt auch für normale Mitarbeiter genauso. Dann kann es sein, dass dieser Mensch alleine dadurch, dass er auf so einen Platz kommt, nach einer Woche schon krank wird. So, dann muss man eben gucken, was ist im Unternehmen selber ist da, Ist das eine neu geschaffene Position, dann würde das typischerweise wegfallen. So, wenn das aber eine Nachbesetzung ist, dann muss man immer gucken, ist dieser Platz, wo diese die neue Führungskraft oder der neue Mitarbeiter drauf kommt, ist der sauber? Sonst kann die Ursache im Unternehmen selber liegen.
Und so will ich das abchecken. Was? Was ist in deinem System? Und was bringt letztendlich auch diese neue Führungskraft oder neue Mitarbeiter mit ins System hinein? Welche Vorerfahrungen von welcher Position? Wie ist die Person letztendlich also aus dem früheren Unternehmen raus? Oder kommt er direkt von der Uni oder was auch immer? Also, dass man da guckt. Das wären so die ersten beiden Ansätze. Nun ist es ja auch so, dass man ja auch am Mitarbeiter aufgrund seines Netzwerks, sag ich mal durch Empfehlungen. Oder man kennt die Geschäftsführung oder die Unternehmer aus dem System, wo der Mitarbeiter vorher rausgekommen ist. Was hältst du denn davon, wenn man im Vorfeld da mal anruft und fragt Hey, ich habe hier gerade Person XY ein Bewerbungsschreiben bei mir liegen. Kannst du mir was zu der Person mal erzählen? Wieso ist die bei euch gegangen? Wie war die so? Wie war die Arbeitshaltung? Also, dass man sich so ein bisschen Informationen schon mal einholt, wenn man die Möglichkeit hat. Nur wie ist die Krankenhistorie? Ist das jemand, der bei Stress umkippt? Sind normalerweise ja gar nicht fragen oder sagen. Da gibt es ja auch rechtliche Sagen, aber was dann wieder anders abläuft oder so. Das Problem ist ja, wenn man sich Infos über die Person holt oder so, kriegt man ja schon eine Brille. Na? Und das ist natürlich kein guter Start, wenn man, wenn man so was macht.

Ja, also ich halte da nichts von. Oder Mitarbeiter kennen sich gegenseitig und der eine sagt schon Oh, den kenne ich. Keine Ahnung aus dem Schützenverein, was weiß ich und und da muss man mal die Füße still halten, lieber bei dem Kollegen, dann hat man ja schon gleich eine Brille auf. So wird oft gemacht. So, aber es hat ja immer eine Auswirkung. Ich kenne es zum Beispiel vom Militär. Da ist das so oder da wird miteinander gesprochen, natürlich, also dass ich erfahren habe, oder wenn es eine Wechsel auf der Führungsebene geht, dann ist es auch da habe ich es auch schon mitbekommen, dass man, sage ich mal, gewisse Notizen dann mitbekommt zu jedem Mitarbeiter, wie die, also wie die Erfahrung war. Man kann natürlich auch so ein bisschen andere Sachen noch einsehen, die es vielleicht in zivilen Unternehmen nicht gibt. Aber da war das Gang und Gebe, dass bevor jemand neu kam, egal ob sei es ein Mitarbeiter auf der gleichen Ebene, auf der unteren Ebene oder auf der höheren Ebene zu einem das im Vorfeld wusste man gleich wer kannte den, was für Erfahrungen haben die miteinander gemacht und man hatte schon ein vorgefertigtes Bild im Kopf. Und ich erinnere mich auch, da hatten wir mal einen Chefwechsel und das war wirklich so, dass die die Leute quasi darauf gewartet haben. Okay, ist ja jetzt wirklich so, wie alle gesagt haben, also eine gewisse Ehrfurcht schon gehabt oder auch so ein bisschen eine verzerrte Brille. Also negativ negativ als auch positiv kann es ja auch möglich sein.
Und die Konsequenz daraus ist ja eben diese Brille. Und selbst das ist ja das, was unsere Kunden ganz oft schon so ein bisschen verwundert. Wir sagen ja auch selbst wenn da jemand kommt, der in den Himmel gelobt wurde, ist das ein riesiges Problem. So, weil die Erwartungshaltung ist ja trotzdem dann schon da. Die Brille ist ja schon verfärbt in dem Sinne, das heißt, wenn man eine riesige Erwartung hat und gerade bei Nachbesetzungen, wo man sich ja auch eventuell erhofft, dass die Person, die neu kommt, anders oder besser performt, wie die Person, die da vorher drauf war. Vielleicht weil da Konflikte im Raum standen oder weil man kündigen musste, weil die eben nicht performt hat oder was auch immer. Da erhofft man sich ja dann in der Regel auch, dass die Person, die neu kommt, das eben nicht hat und sogar besser ist. So, und man es gibt ja auch diesen Spruch. Es ist alles besser als das, was wir gerade haben oder es ist. Jeder Mitarbeiter ist besser als der, der jetzt gerade gegangen ist. Wenn man vielleicht noch in seinen Verletzungen drinhängt und sich mit den Konsequenzen auseinandersetzen muss, die vielleicht in dieser diese Vakanz geschaffen hat. Aber das ist ja schon quasi eine Last, die wir der neuen Person quasi schon mit auf dem auf dem Rücken kleben am ersten Tag, wo die durch die Tür kommt. Ja, also an deinem Beispiel angenommen, der Unternehmer wird sich vorher, ob es Headhunter sind oder sein Netzwerk und fragt über den neuen Mitarbeiter oder neue Führungskraft und das wäre eher negativ, dann würde den ja gar nicht einstellen.
Genau so, was ja auch schon ein Fehler sein kann, weil es ist ja trotzdem nur eine Brille von den anderen. So, das ist eher das Thema, dass er jemanden einstellt, weil er gute Sachen über ihn gehört hat. Umso enttäuschender ist dann, dass er dann vielleicht schon nach einer Woche krank ist. So aber wenn die. Wenn er sich die diese Sachen an Wissen holt, da hat er vielleicht viel zu hohe Erwartungen und verlässt sich gar nicht mehr genügend auf sein Gefühl. Also ist ja schon ein Vorurteil mit drin, auch wenn er es erstmal als positiv ansieht. Aber man so deswegen sagen wir mal nee, lieber selber kennenlernen und wenn etwa wenn jemand zu positiv dargestellt wird oder so, muss man auch immer aufpassen. Oder wenn man zu euphorisch ist, muss man auch wieder aufpassen, weil das ist auch immer ein Anzeichen von Unstimmigkeit. Genau. Und wie gesagt, es kann auch sein, dass man Sachen hört, die falsch sind. Sie können auch sagen, dass sie immer richtig sind, aber ganz unheimlich. Davon hat sie auch damit zu tun, was es in seinem eigenen Unternehmen los ist dass wirklich alles gut. Nun, kann man das wirklich sagen? Ja, die Führungsebene und alles die Mitarbeiter ist eine neue Führungsebene oder ein neuer Platz. Da wollte auch keiner aus dem Unternehmen selber auf diese Position so, weil das kann ja auch sein.
Vergifteten Platz hatten wir gerade, dass der Vorgänger irgendwie mit schlechten Gefühlen gegangen ist. Das kann aber auch sein, dass das ein Mitarbeiter das Gefühl hat, eigentlich wäre das jetzt mal meine Position, so Aufstiegschancen und so und wurde gar nicht genügend berücksichtigt. So, dann wird er natürlich den die neue Führung ablehnen. Und alleine das kann auch schon wieder dazu führen, dass man als neue Führungskraft dann denkt Oh ja, ich bin hier wohl nicht gewollt, oder? Die Dienstältesten lehnen mich ab oder mobben mich oder was auch immer. So, also das sind ja auch ganz oft Sachen, die man nicht aussprechen muss, sondern das merkt man einfach, wenn man den Raum betritt. Wie es die Energie wird, wird man, sag ich mal, wie treten einem die Leute entgegen? Genau. So was es auch geben kann, ist natürlich, dass der Unternehmer der neuen Führungskraft mitgibt Dieses Team performt nicht so gut. Deswegen ist auch dein Vorgänger da raus. Aber jetzt so dein Job, die MA auf Spur zu bringen. Dann steht man so zwischen den Fronten. Genau. Und dann? Dann hat der die neue Führungskraft auch gar keinen neutralen Blick auf die Mitarbeiter. Und dann hat man nicht nur einen vergifteten Platz, sondern der hat auch noch einen vergifteten Auftrag, weil der kann ja sein Team gar nicht neutral kennenlernen, sondern kriegt gleich die Brille, wo die, die performen nicht so gut. Und da muss ich gleich mal so ein bisschen zeigen, wo es langgeht.

Schwert ziehen, Schwert ziehen, damit er seinem Unternehmer da gefällt. Aber das kann auch schon dazu führen, dass die Mitarbeiter dann gegen ihn sind. Na also. Es gibt ganz oft auch Gründe, die am Unternehmer und am Unternehmen liegen. Und auf welchem Platz kommt dieser neue Mitarbeiter? So, wenn es jetzt. Mal ein neuer Mitarbeiter ist, wo noch keiner auf dem Platz war, weil die einfach wachsen und da kommt jemand neu dazu und der wird gut aufgenommen. So also fühlt sich in den ersten in der ersten Woche, alle sind freundlich zu ihm und der kann sich zugehörig fühlen. Wenn er dann krank wird, dann kann man eher ausschließen, dass es nicht am eigenen Unternehmen liegt, sondern dass dieser Mitarbeiter persönliche Themen hat oder ob psychische sind oder aus seinem früheren Job usw. Genau das ist ja auch wichtig, das zu erkennen und diese Wirkmechanismen sag ich mal zu sezieren, weil es kann ja auch sein, dass vielleicht der Mitarbeiter eben aus einer aus dem Unternehmen gekommen ist, wo es eben nicht im Guten geendet ist und im Himmel liegt, eine Last von den Schultern fällt. Das hat man ja. Das hört man ja auch so oft, wenn Leute nach längerer Zeit Urlaub machen, dass man erstmal krank wird, weil dann sage ich mal, dieser dieser Stress wegfällt und der Körper dann erstmal runterfährt in dem Sinne. Und sowas gibt es ja dann vielleicht auch, wenn man in ein Unternehmen kommt, wo man merkt Boah, das läuft ja komplett anders.
Eine Wertschätzung ist da, Vision ist da, ich werde hier. Eine Zugehörigkeit wird mir hier gegeben und geboten. Ich finde einen Platz, dass das auch erst mal, sage ich mal so ein bisschen das System schockt. Nee. Ja, das erwarten wir ja auch mal in so einem Podcast mit Pause Pause. Ja, wenn man jetzt da anfängt mit Pause, Pause und aus dem Stress rauskommt. Aber die Leute, die das eben nicht machen und permanent auf 180 laufen, wenn die dann mal Urlaub haben, dann fallen sie mal die erste Woche um und der Körper holt sich alles nach. Nee, für die, die die Folge über Pause Pause nicht gehört haben. Pause. Pause ist für uns wirklich eine Pause von der Pause, die wir ja täglich machen. Und zwar beinhaltet das, dass wir wirklich. Abschalten. Kein Handy, kein kein Garnichts, keine Raucherpause, keine Gespräche, sondern wirklich, Wir legen uns hier manchmal auf den Boden. Wir haben ja so Decken und Kissen und machen wirklich mal 20 bis 30 Minuten Pause. Pink Power Pause Gemeinsam. Genau. Und holen uns unsere Kraft wieder. Das nur am Rande. Genau so und natürlich, was man vorher natürlich klären sollte, bevor man jemanden einstellt. Natürlich kann man schlecht klären mit Gesundheit und bis zu einer Woche krank, da kommt man ja gar nicht drauf. Aber dass man so grundlegende Sachen klärt, nämlich welche Werte hat der neue Mitarbeiter oder die neue Führungskraft zum Beispiel? Passen die zum Unternehmen? Hat der neue Mitarbeiter eine Vision? So, also wofür brennt diese Person und passt das zum Unternehmen? Und welche? Und welche Vision hat der Unternehmer das.
Das muss übereinanderliegen. Also solche Themen oder die die Unternehmenskultur. Also ist das eher eine familiäre Unternehmenskultur oder ein Start up und Wachstumskultur oder wie? Und dann geht es ja auch darum Wo kommt da jemand her? Na, erkennt er das früher an? Kann er die, die ich sage mal gerne, wenn jemand sagen aus so einem so hochkomplexen Konzern kommt mit keine Ahnung. 15 Hierarchiestufen und der kommt in so ein mittelständisches Familienunternehmen, dann kann das sein, dass die Kulturen nicht zusammenpassen. Und das kann dann auch wieder zu Frustrationen führen. Ja, klar, Enttäuschung. Dann fangen die die Systeme, so wie wir sie nennen, an zu wirken. Weil wenn jemand neu da reinkommt und der erkennt die die Kultur nicht an und die Werte, das was vor ihm da war, ist ja automatisch da, wenn er jetzt neu kommt. Ja genau so! Dann werden die sich schlecht fühlen. So, und das ist auch ganz oft ein Grund für Mobbing, dass eine neue Person wieder rausgekickt wird, weil sie nicht die die Werte anerkennen, die Kultur anerkennt und und dann in die alle Fettnäpfchen reintritt, die es da so gibt. So, und das kann auch schon nach einer Woche dazu führen, weil die allerersten Verletzungen fangen schon am ersten Tag an, gerade als neue Führungskraft. Nun nehmen wir mal an, kein VergifteAuftrag, kein verkiffter Platz, Alles gut.

Will auch keiner sonst auf diesem Platz. Das alles geklärt. Jetzt kommt die neue Führungskraft und erkennt, dass früher nicht an. So kümmert sich nicht darum, wie sein Vorgänger geführt hat. Fragt nicht, welche Werte und und Wünsche, die die Mitarbeiter haben, so, sondern führt so wie er das gelernt hat. So ein Beispiel hat man vielleicht auch schon mal die Führung oder der Vorgänger hat eher so so väterlich geführt, ist jeden Tag vorbeigekommen, hat seine Mitarbeiter da über die Schulter geguckt und gesagt Na alles gut, sonst frag und so und die neue Führungskraft ist ganz anders groß geworden. So, also wenn sich ein Mitarbeiter nicht meldet, dann ist alles gut. So? Und da sind zwei Welten aufeinander geknallt. Und das war schon ab dem ersten Tag nicht mehr gut, weil das. Am ersten Tag hat er sich vorgestellt und dann hat die jede Führungskraft und am zweiten Tag normalerweise ging vorher die die die alte oder die frühere Führungskraft morgens rum. Hallo hallo und alles gut und einmal so ja, mal gucken sie dich hat die neue Führungskraft nicht gemacht. Fühlen sie sich schon ausgeschlossen? Und das, ohne dass jemand nur ein Wort darüber verliert. Ja, genau. Das ist dann beim Unternehmer aufgeploppt, weil die haben so einen 360 Grad Feedback gehabt und dann wurde die neue Führungskraft bewertet und dann gab es so eine Frage Fühlst du dich als Mitarbeiter genügend gewertschätzt von deinem von deiner Führungskraft? Da hatte der bei allen Mitarbeitern die schlechteste Note.
Und das da ist es. Unternehmer aufgeploppt, dass er. Oh Shit! Was ist denn hier? Weil der. Das war vorher auch nicht mitgekriegt, aber die Mitarbeiter haben nichts gesagt vorher. Und das ist ja auch also ein Thema, wenn der Unternehmer das nicht mitbekommt, was da unten läuft. Nee, also da ist keiner eskalieren gegangen, hat gesagt, unser neuer Chef ist doof oder er kennt uns nicht an das hat sich da keiner getraut. Aber es ging dann über das anonyme Feedback pro Führungskraft. Ich meine, wenn alle dahinschreiben, keine Ahnung, in einer Schulnote sechs, ich meine, dann ist ja klar, dann ist es auch nicht mehr anonym. Klares Signal. Ja, ja, genau. Aber das kann eben auch dazu führen, dass so eine neue Führungskraft oder auch ein neuer Mitarbeiter ich meine das selbst wenn ein neuer Mitarbeiter kommt und der schon in der ersten Woche, da die früheren da verletzt und sein Wissen sofort reinbringt und denen sagen will, wo es langgeht, dann werden die den auch ausschließen und probieren loszuwerden. Und das kann auch schon dazu führen, dass dieser Mitarbeiter nach einer Woche krank ist. Nee, also wenn mal so aufzuteilen, wenn ein Mitarbeiter nach einer Woche schon krank ist, dann kann das an dem Mitarbeiter liegen, weil der viele eigene Themen hat, in so ein Loch fällt oder sich da ausruht oder was auch immer. Aber es macht auch immer Sinn, als Unternehmer auf sein System zu gucken und sagen okay, ist bei uns alles richtig gelesen, haben wir einen sauberen Platz.
Ich gebe dem keinen vergifteten Auftrag. Wichtig ist auch als Unternehmer, der dem neuen Mitarbeiter der neuen Führungskraft mit auf den Weg zu geben Hey, bei uns sind diese Werte. Das Frühe muss anerkannt werden, zum Beispiel nicht übereinander reden. Also das, was für uns so die, die die Systemgesetze ausmachen. Also im Endeffekt. Wir haben ja auch die Folge so betitelt Was kannst du machen als Unternehmer, wenn du in deinem Unternehmen eine Ein Mitarbeiter, Führungskraft oder was auch immer hast, die eben nach einer Woche schon krank ist. Und der erste Schritt ist wirklich, wie Dieter schon gesagt hat, einmal dahin zurückzugehen, wo es noch gut war. In der Regel ist das ja das Kennenlernen, wenn man vorher nichts über diese Person gehört hat. Wenn man was gehört hat, dann auch wieder da vorgehen und wirklich so ein bisschen auf der Signalsuche zu gehen, wo die ersten Unstimmigkeiten aufgetaucht sind. Wenn man erstmal die Perspektive einnimmt, okay, da habe ich was übersehen. Habe ich Signale übergangen? Sind da irgendwelche Sachen aufgeploppt, wo ich gemerkt habe, oh, da war ein ungutes Bauchgefühl oder auch die Motivation dahinter ist da ein Muster, Da muss ich jetzt unbedingt eine Person einstellen, weil sonst tritt Konsequenz ein, da können wir nicht wachsen, kann diese Stelle nicht besetzt werden. Das hat dann wieder Cashflow, Konsequenzen und und und. Also welche Intention und Motivation war da dahinter, dass man vielleicht seine Signale nicht anerkannt hat? Dann natürlich hinterfragen. Okay, wie ist denn gerade wirklich der Status unserer Unternehmenskultur, wenn wir mal ehrlich sind und das wirklich mal eine auf den Tisch legen? Reden die Mitarbeiter alle übereinander? Kriege ich mit, dass hier Konflikte sind, die ich vielleicht auch selber über Dritte nur mitbekomme? Wie ist das Vertrauensverhältnis zu meinen Führungskräften und meinen Mitarbeitern? Habe ich das Gefühl, dass wenn ich gehe, sage ich mal alles gut ist oder wird die Tür geschlossen? Und dann habe ich das Gefühl, dass dann erst das Reden richtig an anfängt.

Und wenn man ehrlich zu sich ist, dann weiß man so was auch so, das kriegt man irgendwie mit. Also es wird einem irgendwie geschickt in Form von Gedanken, Gefühlen, Eindrücken, sich ständig wiederholenden Situationen, Träume. Ich hatte auch schon Klienten davon geträumt, dass Konflikte entstanden sind und die sind dann auch entstanden bzw waren schon voll am Ende in einen Konflikt. Er hat nur so ein bisschen ignoriert. Also auch sage ich mal sich selbst hinterfragen, welche Rolle spiele ich hier gerade so, Weil man kann die Verantwortung nicht 100 % diesem Mitarbeiter zuschieben, weil man da in der Regel spielt man auch eine Rolle als Gesamtverantwortlicher eben in diesem Zustand. Also da in die Selbstreflexion gehen, wirklich mal ehrlich zu sich selbst sein und einmal diesen Zeitstrahl durchgehen. Das größere System hinterfragen. Wie ist gerade der Zustand bei uns? Haben wir gerade heftig stressige Situationen? Ist hier gerade, sage ich mal, irgendein Thema, was nicht gelöst wird, aber gelöst werden sollte? Gibt es Druck? Intern gibt es schon vielleicht länger Druck.
Also alle diese diese Sachen mal hinterfragen, wie gerade der der Status Quo in der Firma ist und wie wir eigentlich uns positionieren. Was Werte angeht, was Überzeugung, Glaubenssätze sollte man auch mal hinterfragen und alles was in der Regel oder was dazu führen könnte, dass die Konsequenz ist, dass jemand krank wird, wenn es nicht nach einer Woche ist, vielleicht jemand, der regelmäßig krank ist, dann geht es vielleicht wieder an einer Monate und dann ist wieder so ein Durchhänger. Das sind ja die gleichen Symptome im Endeffekt so, oder wenn, wenn es drauf ankommt, dass man sich auf gewisse Leute nicht verlassen kann. Oder dass Leute zu hart werden. Auch den den Führungskräften, die Führungskräfte den Mitarbeitern gegenüber, wo ich als Unternehmer dann nicht weiß, wie ich damit umzugehen habe. Das kann ja auch dann sage ich mal eine Ebene unter mir zu Krankheitszuständen führen, ähm usw und so fort. Also wirklich mal mit einer Lupe auf das System gucken, auf sich selbst gucken und ehrlich hinterfragen. Okay, wie sieht es hier gerade aus? Wie ist gerade der Zustand von unserem, von unserer Firma? So, wenn du dann merkst boah shit, hier gibt es diverse Sachen, das wusste ich schon, Ich hatte das schon im Bauchgefühl oder ich habe es ignoriert, Ich habe es weggedeckelt, Ich habe andere Sachen vorgezogen und das als Ausrede genommen, warum wir das gerade nicht angehen konnten. Und du weißt einfach nicht, wie du damit umzugehen hast.
Melde dich bei uns. Das ist unser täglich Brot. Wir unterstützen dich da gerne in deiner in diesem Prozess. Wir zeigen dir nicht nur, sage ich mal, wir helfen dir nicht nur den aktuellen Konflikt zu lösen oder die diese Situation zu meistern, sondern geben dir auch das Handwerkszeug mit um sage ich mal in der Zukunft selber nicht nur darauf aufmerksam zu werden, sondern das frühzeitig zu erkennen, selber sensibilisiert zu sein, dass seine Führungskräfte mit ins Boot holst und im Endeffekt dann auch deine Mitarbeiter für genau diese Sachen sensibilisiert. Dass die den Mund aufmachen, wenn es dir nicht gut geht. Dass die Konflikte nicht eskalieren lassen, sondern die Hand heben und zu dir kommen und sagen Hey, wir haben hier gerade ein Problem und wir wollen nicht übereinander reden oder zoffen, sondern hilf uns. Nee, wir haben Probleme, wir können es nicht lösen. Mach was dagegen. Und dass du einfach souveräner mit diesen Situationen umgehst, ohne dass man, sag ich mal, schlaflose, schlaflose Nächte hat oder Leute kündigen muss. Oder sage ich mal. In die autoritäre Führung verfallen muss. Lauter solche Sachen sind ja die die Konsequenzen dessen, dass man eben nicht weiß, wie man damit umzugehen hat. Und da, dafür gibt es uns, da zu helfen. Ganz genau. Also wenn du Probleme hast, melde dich bei uns. Wir helfen dir da gerne weiter. Genau. Ich glaube, das schließt es ganz gut ab. Dieter, Was meinst du? Ja, alles klar. In diesem Sinne. Vielen lieben Dank fürs Zuhören. Und bis zur nächsten Folge. Tschüss und tschüss.

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