Leistungsdruck und Konkurrenzdenken können in Teams zu erheblichen Spannungen und Streitigkeiten führen, die das Arbeitsklima und die Produktivität beeinträchtigen. In dieser Episode erfahren Sie, wie Sie als Unternehmer diese Herausforderungen bewältigen können:

  • Definition und Ursachen: Was bedeuten Leistungsdruck und Konkurrenzdenken, und welche Faktoren tragen dazu bei?
  • Negative Auswirkungen: Wie Spannungen und Konflikte die Teamdynamik und Zusammenarbeit beeinträchtigen.
  • Kommunikationsstrategien: Fördern Sie eine offene und transparente Kommunikation, um Missverständnisse zu vermeiden.
  • Ressourcenmanagement: Stellen Sie sicher, dass Ihr Team die notwendigen Mittel und Unterstützung erhält.
  • Selbstreflexion des Unternehmers: Erkennen Sie, wie Ihre eigenen Ängste und Verhaltensweisen das Arbeitsumfeld beeinflussen können.

Wir erörtern, wie Sie durch klare Strukturen und Zielsetzungen, regelmäßige Feedbackgespräche und Teambuilding-Maßnahmen eine positive Unternehmenskultur schaffen können. Lernen Sie, wie Sie als Führungskraft ein gesundes Gleichgewicht zwischen Wettbewerb und Zusammenarbeit fördern und somit langfristig den Erfolg Ihres Unternehmens sichern können. Diese Episode bietet Ihnen praktische Tipps und wertvolle Einblicke, um die Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter zu steigern.

Durch praxisnahe Beispiele und erprobte Methoden zeigen wir, wie Sie Leistungsdruck und Konkurrenzdenken in positive Energie umwandeln können. Verstehen Sie, warum es wichtig ist, als Unternehmer stark genug zu sein und ein gesundes Arbeitsumfeld zu schaffen. Nutzen Sie diese Einblicke, um eine produktive und harmonische Arbeitsumgebung zu fördern und die Teamleistung nachhaltig zu verbessern.

Weitere Podcasts zum Thema Unternehmensführung gibt es auf der Überblicksseite Unternehmensführung.

Transkript
Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge des Unternehmerpower Podcast. Mein Name ist Jan Schulz und mit an meiner Seite Dr. Dieter Bischop. Moin Dieter, Moin Jan. Heute geht es um das Thema Leistungsdruck und Konkurrenzdenken, wie du mit Spannungen und Streitigkeiten in deinem Team umgehst. Dieses Thema, das betrifft viele Leute. Viele Unternehmer haben wir auch immer mal wieder mit zu tun bei unseren Klienten. Leistungsdruck und Konkurrenzdenken im Team. Das sind zwei Faktoren, die zu erheblichen Spannungen und Streitigkeiten führen können. Und im Endeffekt Welche Konsequenz entsteht daraus, dass das Arbeitsklima und im Endeffekt die Produktivität davon beeinträchtigt sind? Bevor wir ins Eingemachte gehen, möchte ich einmal kurz diese beiden Begriffe definieren. Und zwar Leistungsdruck entsteht, wenn Mitarbeiter das Gefühl haben, ständig Hochleistung erbringen zu müssen, um den Erwartungen gerecht zu werden. Erwartungen, die der Unternehmer ja im Endeffekt dann an sie stellt oder subjektiv das Gefühl entsteht, dass diese Erwartungen da sind. Konkurrenzdenken beschreibt die Situation, in der Mitarbeiter das Gefühl haben, gegeneinander antreten zu müssen, um Anerkennung oder Belohnung zu erhalten. Häufige Ursachen sind unrealistische Zielsetzungen, mangelnde Ressourcen, eine Unternehmenskultur, die Wettbewerb über Zusammenarbeit stellt. Und an dieser Seite. An dieser Stelle muss noch mal gesagt werden, dass das pauschal ja nichts Schlimmes ist, nichts Verkehrtes, wenn man ein bisschen Leistungsdruck verspürt oder ein gewisser Konkurrenzgedanke da ist, solange das auf einem stimmigen Fundament aufgebaut ist. Das heißt, solange die Werte im Unternehmen gelebt werden, die vorgegeben sind, solange keine Verletzungen entstehen oder alte Verletzungen da sind, die nicht aufgelöst worden sind und das alles, sage ich mal, in einem wertschätzenden Rahmen gemacht wird, der auch ganz transparent dargestellt wird.
Im Endeffekt erstellt wird durch den Unternehmer. Das ist aber auch nach unserer Erfahrung nicht immer der Fall. Deswegen kommen Klienten zu uns, die sagen Hier ist ein Team, was wir haben, vielleicht ein Vertriebsteam oder so, die kloppen sich da, die hauen sich die Köpfe ein, weil die Zahlen da so im Vordergrund stehen. Ähm, und damit muss man dann natürlich erstmal umgehen können. Anzeichen, wie gerade schon erwähnt Spannungen, Streitigkeiten, negative Auswirkungen auf die Teamdynamik. Also im Endeffekt entstehen Konflikte, die dann das Resultat haben, dass eine schlechtere Zusammenarbeit da ist, eventuell eine Fluktuation, das Mobbing entsteht, also ein ganzes Sammelsurium an negativen Konsequenzen, die da entstehen. Und ganz oft stellt man sich natürlich dann auch die Frage, wenn man vor diesem Problem steht Wo kommt denn das eigentlich her? Warum? Warum ist das so? Ich habe das vielleicht als Unternehmer gar nicht vorgegeben oder diese Kultur gar nicht aktiv so ja kreiert, dazu beigetragen, dass es so ist. Ganz oft sind das aber auch so unausgesprochene Sachen, gerade wenn es fehlende Unterstützung von Vorgesetzten gibt oder unklare Zielvorgaben. Wenn man, wenn der Wettbewerb zwar intern gefördert wird, um die Leistung zu steigern, das dann aber nach hinten losgeht und man da nicht, sage ich mal, früh genug anpackt, um das zu wieder aufzulösen, was da entstanden ist. Wenn es schlecht oder fehlende Kommunikationskanäle gibt oder unzureichende Ressourcen dem Team oder der Einzelperson zur Verfügung gestellt wird. Das sind alles Faktoren, die dazu führen können. Und in der Regel macht man ja auch schon intern viel, wenn man merkt Hey, da passiert was, da ist ein Konflikt, ähm, dass man da entgegenwirkt.
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Und vielleicht kennst du auch schon die eine oder andere Sache. Und in der Regel versucht man, sage ich mal, die Kommunikation zu fördern, indem man eventuell regelmäßige Meetings macht, um diese Herausforderung anzusprechen, tauchen da aber dann auch wieder die Frage Weißt du überhaupt, wie das geht? Sind die Leute dafür offen oder hängen die noch im Konflikt drin? Das heißt, sind die voreingenommen durch ihre Wut, die sie ja mit sich tragen? Das heißt in der Regel, wenn man so ein Streitgespräch führt, kann es sein, dass es danach wieder gut ist, bis es dann nicht mehr gut ist, weil es eben nicht nachhaltig aufgelöst ist. Man kann mal Sachen machen wie Teambuilding, Workshops, die den Zusammenhalt stärken. Man versucht klarere Zielsetzungen zu machen, man fördert Kooperationen, fördert positive Konkurrenz, was auch immer das dann heißt in der Situation. Aber was ganz oft vergessen wird und wo wir immer wieder ansetzen müssen, ist, sage ich mal, beim Unternehmer selbst Na und? Wenn es einen Konflikt gibt, auch da, wo es mal gut war. Das heißt, viele Unternehmer möchten das zwar lösen, versuchen es auch. Das klappt aber nicht, wenn. Einmal eben diesen Konflikt nicht nachhaltig auflöst oder diese Ursache nachhaltig auflöst. Die zum einen natürlich in den Teams legen. Da gab es sicherlich auch mal einen Moment, wo es gut war, wo dann die erste Verletzung entstanden ist. Aber die Themen, Probleme und Lasten werden ja schon von dem Unternehmer mit in diese Teams oder die Teamaufstellung mit reingenommen.
Das heißt, wie so oft liegt das Ding oder die Verantwortung in erster Linie natürlich beim Unternehmer und wie sich das dann ausspielt oder die Sachen, die wir machen, ist wie folgt. Dass wir als allererstes erstmal Fragen beim Unternehmer prüfen Ist er überhaupt stark genug? Dieter Da würdest du sagen, dass es gibt noch was, was man davor klären muss, bevor man sich erstmal den Unternehmer anschaut. Ja, das ist so das Fundament, was gebraucht wird. Und wir reden ja immer wieder von stark genug in unserem Podcast. Das heißt einfach, dass der Unternehmer genügend Urvertrauen hat, um so Schwert und Herz hat, also klar sagen kann, wo es lang geht, aber das auch mit genügend Empathie und Gefühl machen kann. Und das sind die Unternehmer, die am besten anerkannt werden können. Und wenn ein Unternehmer eher angstgetrieben ist, Existenzangst oder so, dann kann es sein, dass er zu viel Energie in Ziele reinsteckt und Konkurrenzkampf richtig gut findet und aber gar nicht so das Menschliche genügend beachten kann, weil er sich selbst vor diesen Gefühlen schützen muss. Und dann gibt es andere Unternehmer, die sind eher zu weich, so die. Die deckeln letztendlich eher ihre Wut und lassen eher ganz vieles laufen. Und beides ist keine gute Basis, um als Unternehmer. Und die meisten Unternehmer sind eher zu hart und brauchen dann ein Team was was dann so der Ausgleich bildet. Ja, aber letztendlich brauchen wir um damit, damit man die Ursachen auflösen kann, erstmal Unternehmer, die genügend Urvertrauen haben.
Und wenn da Ängste waren, egal wo sie herkommen, dass die aufgelöst werden. Was? Was würdest du denn Klienten denn raten? Der schon, der zu uns kommt und dann sagt Ich habe so viele Sachen schon ausprobiert, das hat immer die dieselben Ergebnisse. Und zwar, dass nach einer gewissen Zeit trotzdem diese Probleme da sind. Wo würde man denn da, sage ich mal, im ersten Schritt ansetzen? Sagt man dem Unternehmer Hey, komm mal zu uns ins Coaching. Oder guckt man sich eher dann doch das Team an, wenn das ein aktuelles Problem ist, was da gerade vorherrscht? Es kommt immer darauf an! Also wir erklären ja typischerweise Systemgesetze und diese drei Ebenen Sachebene, Beziehungsebene, Systemgesetzebene und dann eben, was macht das mit einem Menschen, wenn es Verletzungen gibt, wenn sich jemand vordrängelt oder eben negative Konkurrenz da ist, dass man den anderen schlecht macht oder aussticht oder was auch immer. Es ist ja auch oft auch angstgetrieben, welche Gefühle da entstehen. Wir arbeiten ja mit den beiden Ebenen Denkgefühle, die durchs Denken entstehen und Basisgefühle, die durch prägende Erlebnisse entstehen, die erstmal unabhängig vom Denken sind. Das sind ja so Sachen, die wir erst mal erklären, um der Unternehmer oder Menschen da abzuholen. Und erst dann, wenn das verstanden ist oder auch probiert wird, so eine allererste Verletzung aufzulösen. So, das kennt ja auch jeder im Straßenverkehr. Wenn sich jemand vordrängelt und der hebt die Hand, dann ist wieder gut. Hebt er nicht die Hand, dann eskaliert es typischerweise oder man schluckt es runter.

So, und das haben wir ja tagtäglich im Unternehmen und dieses Wissen bringen wir immer erst mal rein, um dann zu gucken Ist der Unternehmer stark genug, kann er so eine allererste Verletzung auflösen, wenn er selbst da Verursacher ist und sagt Ups, ich habe da mal jemanden befördert, der hat vielleicht jetzt in dem Moment eine höhere Leistung gebracht, aber der ist viel später erst ins System gekommen. Und dadurch habe ich gar nicht genügend beachtet, dass jemand, der schon viel länger da ist, schon ganz viel für das Unternehmen geleistet hat. Das gilt es ja auch zu beachten. Und wenn man jetzt einfach den befördert, die einfach aktuell die höhere Leistung bringt, dann fühlt sich der, der schon viel länger da ist, nicht genügend anerkannt und verletzt. So, und dann fangen die dicken Konflikte an. Das heißt nicht, dass Leistung nicht wichtig ist. So, aber es gilt immer, das Frühere auch anzuerkennen. Und das wird meistens nicht gesehen, wenn wenn Leistung an oberster Stelle steht. Und andere auch noch Kompetenz gepaart mit Leistung und dass man ganz viele andere Sachen gar nicht genügend berücksichtigt. Und das ist ja auch das Problem, was wir sehen, warum viele andere Lösungen nicht funktionieren, die dann aber vielleicht funktionieren, sobald man, sage ich mal, dieses Fundament hergestellt hat. So, wenn man, sage ich mal, die tiefer liegenden Konflikte auflöst oder die Themen einmal beim Unternehmer, aber auch in den Teams, dann haben diese Maßnahmen, die, wie wir sagen, natürlich auf den oberen Ebenen, auf der Sachebene oder Beziehungsebene dann umgesetzt werden, ja auch eine ganz andere Wirkung.
So ist das Fundament allerdings brüchig. Dann haben auch diese Maßnahmen nicht die Wirkung, die man sich vielleicht erhofft. Dadurch, dass es ja so wenn ich ein Haus baue und das Fundament ist rissig und ich weiß, okay, in den nächsten fünf Jahren habe ich hier mit erheblichen Mängeln zu rechnen, dann fange ich ja nicht an, dass das Dach zu zu sanieren. In dem Sinne, wenn ich weiß, okay, das Fundament rutscht mir dann irgendwann mal weg. Nee, das machen die meisten. Aber ja genau, die meisten gar nicht. Das Wissen über das Fundament haben und dann nur an Sachebene und Beziehungsebene denken. Die wenigsten wollen sich um die Beziehungsebene kümmern. Also bleibt man dann auf der Sachebene hängen und das Fundament ist ja so wie beim Hausbau. Sieht man ja nur, wenn man es baut und danach sieht man es ja nur durch. Ja, wenn Risse in die Wände kommen, dass man denkt, ja könnte am schlechten Fundament liegen. Und das Ding ist ja auch was man Was wir beobachten ist, wenn wenn man gewisse Maßnahmen durchzieht, zum Beispiel Teambuilding oder irgendwelche Seminare, die man da besucht, dass man, dass der Unternehmer den Führungskräften oder den Mitarbeitern die Verantwortung zuschiebt, warum es dann nicht läuft. So, jetzt habe ich ja die Möglichkeit gegeben, entweder Weiterbildung zu machen oder mal ein tolles Teambuilding zu machen. Also liegt es dann ja auch in der Verantwortung der Mitarbeiter, dass es denen danach auch gut geht. Das heißt, man hat, so sag ich mal, so einen Pseudohaken gesetzt.
Wieso? Ich habe doch meine Pflicht erfüllt als als Gesamtverantwortlicher, Also muss es ja an denen liegen, warum es nicht läuft. Ja, und noch so ein Punkt. So als Beispiel. Nicht stark genug oder stark genug. Also weil du ja sagtest, Unternehmer geben es ja letztendlich vor, ist er Konkurrenzdenken, Leistungsdruck usw hat ja ganz viel mit dem Unternehmer zu tun. Und ein Punkt, den wir immer wieder finden, wenn sowas auftritt, ist, dass der Unternehmer zu viel Angst hat. Ob es Existenzangst ist oder weil er sich zu hohe Ziele gesetzt hat und Investitionen und die Zahlen dann nicht nicht genügend mitkommen. Letztlich kann man ja auch sagen oder gucken, wo kommt die Angst her? Und die eine Angst kann eben durch solche Planungen kommen. Das kann durch mein Denken kommen, dass ich vielleicht eher negativ denke und an morgen denke und da rote Zahlen sehe. Das kann aber auch eine Angst sein zu sagen Oh, wenn ich jetzt investiere oder eine Veränderung einfüge, das könnte negative Auswirkungen haben. Also in den Fällen ist die Angst ja auch berechtigt oder auch auch sinnvoll, dass man darauf achtet als Hinweisgeber. Gleichzeitig sind das aber auch Angstgefühle, die durchs Denken entstehen. Und dann haben wir eben den anderen Bereich, wo es um Ängste geht. Die, die ich nicht einfach durch mein Denken verändern kann, weil sie auch nicht durchs Denken entstanden sind. Und das sind Ängste, die durch prägende Erlebnisse entstanden sind. Also wenn jemand schon mal eine Insolvenz erlebt hat, dann wird er normalerweise eine Angst bleiben und die dieser Mensch dann auch im weiteren Handeln und und Leben in sich trägt, außer er arbeitet das ab oder sie.

Und das können aber auch noch weiter zurückliegende Ängste sein, die in der Schulzeit oder Kindheit entstanden sind oder auch von den Vorfahren, dass man von seinen Eltern oder Großeltern usw Ängste in sich hat, ob es durch Kriege oder auch da Insolvenzen oder was auch immer entstanden sind. Und die kann ich nicht einfach durch Schöndenken wegkriegen, sondern die muss man dann eben auflösen. Das sind einfach ja Ängste, die durch durch andere Menschen entstanden sind. Und das gehört ja auch zu unserer Arbeit, immer diese alten, prägenden Sachen im eigenen Leben oder auch bei den Vorfahren aufzulösen. Das geht ja zum Glück. Genau. Und wenn die Sachen aufgelöst sind, die Ursachen gelöst sind die Ängste, die jetzt durch solche Verletzungen entstanden sind. Dann machen wir ja dieses Empowering mit dem Unternehmer, dass er durch durch sein Leben durchgeht und zum Ersten Mal so ja ohne Angst ist. Mehr Urvertrauen und dann kann er so sein Leben empowern. Das heißt, wie verändert sich sein Leben, die Situation, sein Verhalten, aber auch seine Reaktion, wenn er jetzt keine Angst mehr ist, sondern mehr Vertrauen, mehr Ruhe. So, und dann kommen die meisten ein und sagen Ja, okay, dann hätte ich schon mal anders geplant. So und nicht aus Angst heraus. Aber ich hätte mich auch anders verhalten. Also ich hätte zum Beispiel keinen Leistungsdruck reingebracht oder Konkurrenzdenken usw wollte ich dann noch eine andere Überzeugung hätte nicht Konkurrenz belebt das Geschäft also, sondern in so einem Maße, dass es nicht negativ wird.
So? Und an dieser Stelle muss man ja auch sagen Wenn man merkt, dass man immer wieder die gleichen Probleme hat, ist das auch schon ein Signal dafür, dass eben eine unterschwellig, da ein größeres Problem vorherrscht. Das kann ja auch sein, dass man Mitarbeiter dann kündigt, weil man merkt, die passen nicht ins Team, holt sich neue rein. Aber die Probleme ändern sich in dem Sinne nicht nur, da kommen in anderer Art und Weise wieder vor und das hat ja auch damit was zu tun, wie ich innerlich aufgestellt bin. So, wenn ich jetzt angstgetrieben bin, dann ziehe ich natürlich auch Leute an, die für mich das sicherstellen, was ich haben möchte. Also um diese Angst zu deckeln, bin ich jetzt aber jemand, der das auflöst und so ein bisschen ausgeglichener werde. Mehr Urvertrauen bekomme, dann habe ich auch andere Leute in meinem Umfeld und merke auch, dass Leute, die vielleicht ähnliche Themen haben, die dann für mich arbeiten oder für mich arbeiten wollen, auf einmal nicht mehr passend sind. Das ist ja auch eine Konsequenz, die daraus entsteht, wenn man diese Sachen auflöst, dass man merkt, dass gewisse Veränderungen umgesetzt werden müssen und dass dann natürlich auch mit den Menschen einhergeht, mit denen man arbeitet oder die für einen arbeiten, wo man dann vielleicht auch merkt, dass es nicht mehr passend ist. Da kann man natürlich die Chance geben, diese Menschen dann auch in den Prozess zu schicken, zu sagen Löst mal eure Themen auf.
Aber wenn man merkt, dass das vielleicht nicht gewollt ist, weil man kann ja auch niemanden dazu zwingen. Dass man dann noch die Kraft hat zu sagen Alles klar, wir müssen hier mal grundlegend reevaluieren, auf welchem Fundament das Unternehmen steht und dass. Ist natürlich aufgebaut auf dem Rücken der Mitarbeiter. Also in diesem Sinne, wenn du Probleme hast, was soll ich mal diese Konflikte in deinen Teams oder unter deinen Mitarbeitern angeht? Gerade was Leistungsdruck, Konkurrenzdenken angeht, kannst du tatsächlich auch noch mal ein paar Sachen machen, bevor man ins Coaching geht. Und zwar. Einmal Feedbackgespräche machen, also einmal regelmäßig oder ehrliches Feedback, soweit es dann geht und wenn es so konfliktbelastet ist. Aber selber versuchen, sag ich mal den Ursprung dessen herauszufinden. Einmal bei dir selbst zu prüfen. Ist da gerade irgendwas bei mir? Habe ich irgendwelche Erlebnisse gehabt, die das beeinträchtigen oder habe ich das schon von meinen Eltern mitbekommen? In der Erziehung, in der, in der Haltung ähm, gibt es da irgendwas in meiner Historie, was das eventuell fördert, dass ich mich so verhalte oder dieses Verhalten dulde? Aber auch bei den bei den Mitarbeitern zu fragen wann war es mal gut? Das ist so der 1. 01. kleine Schritt und dann natürlich einfach achtsam zu sein, was die Signale angeht, also diese Konflikte. Wenn man das sieht, ist das ja ein ganz offensichtliches Signal. Aber viele sind natürlich auch viel subtiler. Also im Sprachgebrauch zu schauen, wer ist in diesen Konflikten involviert, Gibt es da eine Dynamik? Wie fühlst du dich, wenn.

Wenn du merkst, dass da Konflikte sind und wie gehst du damit um? Dann merkst du eher, dass dich das kalt lässt und du einfach auf die Zahlen, Daten und Fakten blickst. Oder merkst du, da kommt vielleicht so ein ungutes Gefühl, weil du nicht die Kraft hast oder Angst hast, diese Sachen anzusprechen und das dann einfach laufen lässt? Vielleicht den Führungskräften oder gewissen Mitarbeitern, die ein Standing haben, diese Verantwortung zuzuschieben. Also da muss man wirklich mal mit einer Lupe auf sich und vor allen Dingen auch auf die Teams gucken, um dann eine Entscheidung zu treffen. Kriege ich das alleine hin oder suche ich mir jemanden, der mich dabei unterstützt? Wie uns zum Beispiel unser täglich Brot. Wir bieten natürlich Coaching an für dich als Unternehmer, aber auch dann, wenn wir mit dir fertig sind im Teamrahmen. Das ist auch eine Vorgabe, die wir haben. Wir coachen keine Teams, ohne die Gesamtverantwortlichen mit in den Prozess zu ziehen, weil nur so die nachhaltige Veränderung dann entstehen kann. Und wenn du merkst Hey, ich habe zwar ein paar Probleme, aber es ist jetzt nicht so gravierend, dass ich damit nicht umgehen kann. Es geht dann eher um Fähigkeitsgeschichten. Dass gewisse Fähigkeiten fehlen, bieten wir natürlich auch Seminare an zum Thema Gesprächsführung, Systemische Gesprächsführung, Dann zum Thema Wie du Konflikte im Team löst, die für dich und oder deine Führungskräfte oder deine Führungskräfte natürlich interessant sein können. Dazu die Links in der Showbeschreibung. An dieser Stelle vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal und Tschüss!

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